dorle & band

Presse

Liedermacher und Musikmacher –

Die Kunst mit Worten und Tönen umzugehen

 

„Trottoir“ ( Kleinkunstmagazin 1/'07) von Bernhard Wibben

 

Lange schon bei den Liederma­cherinnen beheimatet, aber bislang nur wenig aus der Nische herausge­schaut hat Dorle Schausbreitner.

 Das sollte sich nun aber bald ändern. Mit ihrer Band, ihrem Mann Florian (Bass, Gitarre), Carola Heiner (Saxofon) und Christian Meissner am Schlagzeug macht sie mehr und mehr von sich re­den und von sich hören. Was sie schreibt, sind allemal Lieder mit Ecken und Kanten.

Dorle Schausbreitners Kompositionen spannen einen weiten Bogen von der Ballade zur Moritat und vom Blues zum Jazz. Ihre poetisch tiefgründigen und oft sehr humorvol­len Texte erklingen mal leise und ge­fühlvoll, mal laut, rhythmisch und ex­pressiv. Ihre Stimme gehört an die Öf­fentlichkeit. Ihr Gesang, die Arrange­ments der Eigenkompositionen und das differenzierte, leidenschaftliche Zusammenspiel der Band gehen ein­fach unter die Haut! Mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern erzählen Dorles Lieder einfühlsam von zwischen­menschlichen Beziehungen, von karrieregestressten, kuriosen Einzelgän­gern, von Frömmlerinnen, Verlasse­nen und Liebenden, Gewinnern und Verlierern. Französischen und deut­schen Chansons oder auch Interpreta­tionen von B. Brecht drückt Dorle Schausbreitner ihren persönlichen musikalischen Stempel auf und be­geistert damit seit 1993 überall dort, wo sie auftritt, ihre Zuhörer. 2001 ist ihre erste CD „Nimm doch die Pfeife aus dem Maul,duHund …“ erschie­nen. Seit 2002 ist sie mit eigenenen Büh­nenprogrammen unterwegs.

 

Beim 7.Liedermacherwettbewerb „GOLDE­NE HOYSCHRECKE 2003″ wurde sie mit dem Sonderpreis für ihre „treff­sicheren satirischen Texte und die er­frischenden Arrangements“ ausgezeich­net . Der Karrierekick kam 2006 mit der zweiten CD „Ich will nicht war­ten“. Die „Ballade vom Horst“ findet sich in diesem Jahr unter den Top 20 in der Liederbestenliste. Vermehrt wer­den ihre Stücke im Rundfunk gespielt. Dorle Schausbreitner hat auf der Bühne eine ungeheure Ausstrahlung. Mit einer bestechenden Leichtigkeit versprüht sie die Botschaften ihrer Werke. Das Publikum hängt ihr an den Lippen und lässt sich mitnehmen in eine Welt zwischen heimeliger Idylle und pulsierendem Leben, in der Spaß, Humor und teils tragischer Ernst so nahe beieinander liegen. Dorle Schausbreitner live zu erleben, ist ein abso­lutes Muss für alle, die engagierte Lie­der lieben.

 

Skurrile Einblicke in bürgerliche Welten

 

Bei freundlichem, aber kühlem Wetter haben „Dorle & Band“ ihren Zuhörern im Brunnenhof ordentlich eingeheizt.
Auf der Sommertreffbühne präsentierten sie Chansons, Balladen und so manchen heißen Blues.
v. Dorothee Quaré-Odenthal / Trierischer Volksfreund / Juni 2009

 

Trier. (QO) „Ich will nicht warten, bis der Vorhang fällt“, singt die große blonde Igelerin. „Wie lang ich bleiben werde auf dieser Welt weiß ich Gott sei Dank noch nicht!“ Sympathisch und energiegeladen schafft sie mit ihrer Ausstrahlung und ihrer kraftvollen klaren Stimme eine intime Atmosphäre im Brunnenhof, wo sich ihre Zuhörer – anfangs rund drei Dutzend, im Verlauf des Abends mehr und mehr – auch über das angenehme Wetter freuen. Begleitet wird sie von ihrem Mann Florian an Bass und E-Gitarre, von Saxofonistin Carola Heiner und Schlagzeuger Christian Meissner. „Dorle & Band“ präsentieren größtenteils Eigenkompositionen zwischen Ballade, Blues und Rock, die unterhaltsame, manchmal skurrile Einblicke in ganz normale bürgerliche Existenzen gewähren. Da ist der alte Horst, der noch täglich sein stillgelegtes Betonwerk besucht, Hanna, die zum letzten Mal auf Freiersfüßen wandelt, und Uwe, der Maler: „Spinner, Träumer, großes Genie“. Die eine oder andere Liebesgeschichte mischt sich dazwischen; traurig ist etwa die Ballade vom „kleinen Paar“ in Igel, das der Tod auseinanderriss. Mit dem Lied von den „sechs Tibetern“ liefern „Dorle & Band“ gymnastische Übungen gegen die zunehmende abendliche Kälte im Brunnenhof. nach fast drei Stunden endet der Abend mit dem kraftvollen 70er-Jahre-Soulstück „Respect yourself“.

 

EXTRA Drei Fragen an Dorle Schausbreitner: TV: „Wie sind Sie dazu gekommen, Sängerin und Komponistin zu werden?“ Schausbreitner: „Als Jugendliche war ich in einen Jungen verliebt, der konnte ein wenig Gitarre spielen. Ich hab mir auch eine Gitarre gekauft. Als er weg war, hab ich ein trauriges Lied geschrieben.“ TV: „Hat sich Ihre Musik im Laufe der Zeit verändert?“ Schausbreitner: „1980 habe ich meinen Mann kennengelernt. Er hat Blues und Jazz und Bossanova gespielt, das hat mich natürlich schon beeinflusst.“ TV: „Was möchten Sie den Menschen mitgeben?“ Schausbreitner: „Ich fühle mich in Menschen rein, die nicht groß beachtet werden. Deren Geschichte erzähle ich gern.

 


 

Große Kleinkunst in der Wassermühle

 

( Syke- Barrien / Bremen / 20. Mai ’08 )
Sieben Liederleute gastierten am Freitagabend für ein Konzert in Barrien /
Drei Stunden „handgemachte Musik“
v. Dorit Schlemermeyer / Zeitungshaus Syke“

 

…Sage und schreibe sieben Liederleute hatten als Solo oder als Duo oder im Team an diesem Abend ihr sagenhaftes Können präsentiert: „Handgemachte Musik mit handgemachten Texten eben“, wie es eine Zuhörerin auf den Punkt brachte…
. Diesen Schwung aufnehmend präsentierte das nächste Duo ein temperamentvolles Tanzlied, aber Dorle und Florian Schausbreitner hatten auch Nachdenkliches anzubieten mit der Ballade über „Horst vom Betonwerk“. Einen Höhepunkt vor der Pause stellte das gemeinsame Konzertieren beim Lied über die Soldatenweiber dar. Die großartige Chansonstimme von Dorle Schausbreitner erfüllte den letzten Winkel der Wassermühle, so dass sich die Gäste mit begeisterten Beifall in die Pause verabschiedeten…„

 


 

„Noten ohne Qouten“

 

Rezension / aus dem „Folker“ v. Nikolaus Gatter: / 1/2007

 

„…DORLE & BAND, Ich will nicht warten … (www.dorle-schausbreitner.de, DF-CD 1005, 13 Tracks, 62:00, mit Texten) Dorle Schausbreitner hat auch ohne Tontechniktricks eine energische, höhensichere wie tiefenstarke Stimme…Für ihre Moritaten von Außenseitern, Frömmlerinnen und Scheidungsopfern ist grusliges Kleinstadtidyll mit verwaistem Industriegebiet der rechte Psychotatort…“

 


 

Die Hafenmusik der Liederleute

 

PROFOLK / „AG Lied in Eckernförde“
Konzert mit Musikern aus allen Teilen Deutschlands in Eckernförde / Siegfriedwerft / 06.07.

 

„…Dorle Schausbreitner interpretierte mit starker und wandelbarer Stimme, begleitet vom Ehemann Florian am Bass, vor allem Songs ihres neuen Albums „Ich will nicht warten“. Wunderbar, wie ihre Balladen den Alltag einfangen und im Erzählton freundliche und nie voyeuristische Einblicke in teils skurrile Welten gleich nebenan eröffnen.
(„Cecile“, „Hannas letzter Versuch“, „Die Ballade vom Horst“)…“
Bernd Bothy / ganzer Artikel s. www.profolk.de

 


 

„Von Minne bis Blues“

 

Alte Synagoge / Schweich
„Trierischer Volksfreund “ / Anke Emmerling / 07.07

 

„…Die vielseitige Sängerin aus Igel begeisterte mit klarer und kräftiger Stimme, die sie je nach Inhalt ihrer satirischen oder nachdenklichen Texte frech oder gefühlvoll oder lautmalerisch einsetzte. Vor allem aber überzeugte sie durch die Stimmigkeit ihrer bereits ausgezeichneten Kompositionen, die für tragisch-komische, aus dem Leben gegriffene und pointierte Geschichten die passende musikalische Form finden. Arrangiert mit Gitarre, Bassbegleitung durch ihren Ehemann Florian Schausbreitner und Saxofonimprovisationen von Carola Heiner wurden so Lieder aus der neuen CD „Ich will nicht warten“ zum Erlebnis – so die in den Top 20 der Liederbestenliste vertretene „Ballade vom Horst“, der seine stillgelegte Arbeitsstätte noch täglich besucht…“

 


 

Mackie Messer im Bürgerhaus

 

Konzert im Bürgerhaus Trier Nord mit dem ChorWerk Trier Nord
DENNIS DRÖGEMÜLLER / TRIERER VOLKSFREUND ( 21.11.2006 )

 

„… Stehende Ovationen gab es für den Brecht-Themenabend „Anstatt dass“ in Trier-Nord… „Anstatt dass Sie zuhause bleiben und im warmen Bett, brauchen Sie Spaß!“ Knapp 100 Zuschauer folgten dieser Parole in den Balkensaal des Bürgerhauses Trier-Nord, um dort ein kulturelles Highlight des Viertels zu erleben: Der Stadtteilchor „ChorWerk TRnord“ hatte unter dem Titel „Anstatt dass“ in Anlehnung an das gleichnamige Lied der Dreigroschenoper zu einem Abend mit Texten und Liedern von Bertolt Brecht geladen…

 

…Die Musikstücke interpretierten im Wechsel der Chor und die dreiköpfige Formation
„Dorle & Band“, deren Sängerin die Stücke zwischen hellem Sopran und energischem Schauspiel gekonnt auslebte…

 

 

Kreiskulturtage Trier/Saarburg

 

Prickelnde Momente im Kelterhaus

Spannende Unterhaltung bei den Kreiskulturtagen:
In der Löwener Mühle hat Arno Strobel aus seinem Thriller „Castello Christo“ vorgelesen; für musikalische Unterhaltung sorgten Dorle und Florian Schausbreitner.

 

Volles Kelterhaus:

 

Das Gitarren-Duo Florian und Dorle Schausbreitner sowie Autor Arno Strobel (hinten von links) beim literarisch-musikalischen Abend in der Löwener Mühle.

 

Igel. Winzerhof-Chefin Monika Johaentges versprach einen prickelnden Abend – und in der Tat war der Auftakt zu den Kreiskulturtagen damit passend umschrieben. Im heimeligen Kerzenlicht-Ambiente des Kelterhauses der „Löwener Mühle“ bei Igel nahm Thriller-Autor Arno Strobel die etwa 50 Zuhörer mit auf eine spannende Zeitreise nach Rom, wo die Sonderkommission „Judas“ im Dunstfeld von religiösen Logen und Bruderschaften eine grausige Mordserie aufzuklären hat. Die Geschichte erzählt er im Roman „Castello Christo“.Die Ohren zu spitzen lohnte sich aber auch in den Lesepausen: Das Igeler Liedermacher-Paar Dorle und Florian Schausbreitner griff seine Gitarren und nahm mit feinsinnig-ironischen Liedtexten alltägliche Begebenheiten aufs Korn.

 

Dass prickelnde musikalisch-literarische Momente in einem Kelterhaus nicht ohne passende Gaumenfreuden über die Bühne gehen können, versteht sich von selbst. Im Eintrittspreis inbegriffen war ein „prickelndes Vergnügen der besonderen Art“, eine Sektprobe…

 

(Text & TV-Foto: Albert Follmann)